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Technologie: RFiber

Im Broadcasting und bei Events nimmt die Bedeutung von Drahtloskamera-Übertragungen stetig zu. Insbesondere bei Live-Sportevents steigen die Anforderungen an die Leistungsfähigkeit kabelloser Kamerasysteme über große Flächen. Bei der Planung komplexer Drahtlosübertragungen wird nicht nur auf Funkstrecken zurückgegriffen. Gelände abhängig werden optimale Standorte für die HF-Antennen berechnet und je nach Anforderungsprofil mit Glasfaserverbindungen vernetzt. Für die Umsetzung dient dabei das RFiber-System. Mit diesem eigenentwickelten und bewährten HDwireless-Produkt können beispielsweise hoch- oder zwischenfrequente Signale über mehrere Kilometer verlustfrei  transportiert werden, bevor sie von Receivern demoduliert und an Decoder weitergegeben werden. Dabei wird entweder ein Hochfrequenz-Signal bis zu einer Frequenz von 4 GHz auf Glasfaser umgesetzt oder alternativ ein Zwischenfrequenz-Signal hinter einem HF-Downconverter im Frequenzbereich von 250 – 1.000 MHz.

Zur effektiven Überwachung langer oder vernetzter Signalstrecken dient die Software „HDwireless System Overview“ mit der jede RFiber-Einheit vor Ort im Glasfaser-Netzwerk übersichtlich und intuitiv gesteuert wird. Der Operator kann mit der Software zusätzlich Demodulatoren und Decoder innerhalb des Glasfaser-Netzwerks kontrollieren. Dem Anwender stehen Glasfasersysteme in Lemo Fiber, Neutrik, LC/SC oder anderen kundenspezifischen Steckerausführungen zur Verfügung. RFiber besteht aus robusten Out- und Indoor-Units und wurde für das professionelle Broadcasting entwickelt. Die Units verfügen über Displays für den Glasfaser-Pegel, die Temperatur und die Stromversorgung. In der Lemo-Version werden die Outdoor-Units (ODU) über eine maximale Distanz von 2.500 Metern mit Strom gespeist. In der Einzelfaser-Ausführung können die Outdoor-Units entweder lokal mit einem 12 V-Netzteil oder einem Akku versorgt werden. Jede Outdoor-Unit kann bis zu zwei Antennensignale übertragen. An der Indoor-Unit (IDU) werden die Lemo- oder Einzelfasern für die Weiterverarbeitung per BNC „ausgesteckt“. Optional

 

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